CORONAVIRUS aktuell:
Informationen und Unterstützung für Hausarztpraxen

seit Samstag kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, binnen 72 Stunden kostenlos bei seinem Gesundheitsamt oder durch einen niedergelassenen Arzt auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
Eine entsprechende Verordnung zur Erweiterung der Testverordnung des Bundes hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterzeichnet.
Sie ist seit Samstag in Kraft.
Mit einer weiteren Anordnung wird Minister Spahn Einreisende aus Risikogebieten auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes verpflichten, sich auf Aufforderung durch die zuständigen Behörden testen zu lassen. Diese Anordnung befindet sich in Abstimmung mit den Ländern und soll voraussichtlich im Verlauf der nächsten Woche in Kraft treten.

Im Anhang finden Sie die „Verordnung zur Änderung der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2“ sowie Fragen und Antworten zu den neuen Regelungen.

Weitere Infos unter:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html
KBV-Schaubild Kodierung
KVNO -Reiserückkehrer
Corona-Tests für Kita und Schulen
Coronavirus: Fallzahlen für Nordrhein-Westfalen

 


 

Vorbereitung auf die 2. Corona-Welle 

Der HVNO unterstützt das Anliegen des Landes sich in das Corona-Freiwilligenregister eintragen zu lassen. 
Die chaotisierenden Verhältnisse wollen und dürfen nicht mehr erleben!
Aus diesem Grunde haben die Hausärzte in der Vertreterversammlung nachfolgenden Antrag eingereicht und die mit den Kreisstellen des Hausärzteverbandes Nordrhein erarbeitete Triarierungssystematik in die Landespolitik und die Gremien der Körperschaften eingespeist.
Zu dem hat sich die Zusammenarbeit mit der KVNO in der ersten Welle bewährt,  sodas wir gemeinsam in eine Vorwärtsstrategie eintreten wollen. Deshalb der Antrag vom 19.6.2020 für die Sonder-KV der KV Nordrhein – diese wird voraussichtlich im September diesen Jahres stattfinden.
TOP 5 / Lehren ziehen aus der Pandemie

 

Vergütung für Patienten-Telefonate steigt

Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Schmerztherapeuten haben ab sofort die Möglichkeit zusätzlich zur telefonischen Beratung der GOP 01435 bis zu sechs mal fünfminütige Telefongespräche abzurechnen, insgesamt also 30 Minuten. Die Abrechnung erfolgt über die GOP 01434. Wie die 01433 kann auch sie mehrmals am Tag berechnet werden. Die neuen Gesprächsleistungen werden auch dann bezahlt, wenn die Versicherten- oder Grundpauschale abgerechnet wird, weil der Patient doch noch in die Praxis kommt. Hintergrund für die Neuregelung ist der steigende Bedarf an Gesprächsleistungen infolge der Corona-Krise.
https://www.kbv.de/html/1150_45429.php

 

Corona trifft Praxis und Recht 

www.hausaerzteverband.de/fileadmin/user_upload/News_Dateien/2020/DHAEV_Coronavirus_Rechtliche_Fragestellungen.pdf

 

Triagierung in Corana-Zeiten

Nicht nur in Zeiten der aktuellen Pandemie, sondern auch in den normalen Versorgungszeiten wird es immer wichtiger, frühzeitig Patienten der richtigen Versorgungsebene zu zuordnen.
In nachstehendem Link haben wir eine mögliche Triagierung – so wie diese in Praxen bei der aktuellen Pandemie umgesetzt werden kann – eingefügt.
Triagierung; in vielen Praxen läuft das gut aber wie genau war das nochmal bei Frau Meier und Herrn Müller? Und wie ging das da nochmal genau?
Zeitverluste, Unsicherheiten auch durch Informationsflut mit täglich wechselnden Ansagen stören.
Hierzu bietet der HVNO eine Segelanweisung für die MFA´s an.
Hier gilt der Dank an die Kollegen in den Niederlanden, die dies bereits gut umsetzen.
Der beiliegende Dokumentationsbogen von unserem Kollegen Dr. Michael Krieger vereinfacht weiter.

 

Physische Beurteilung von Corona Patienten
Corona-Vorbereitung Stadium III der Pandemieentwurf Funken Version 0
DGP Handlungsempfehlung Palliative Therapie bei COVID-19

 

Möglichkeiten der freiwilligen ärztlichen Hilfe – Ärztekammer Nordrhein

https://www.aekno.de/wissenswertes/coronavirus/moeglichkeiten-der-freiwilligen-aerztlichen-hilfe

 

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

2019-nCoV: DEGAM-Leitfaden – Informationen und Praxishilfen 

https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-054%20SARS-CoV-2%20und%20Covid-19/054-054l_Neues%20CORONA-Virus_200320.pdf
DEGAM – Informationen und Praxishilfen für niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte Revision1 6-2-2020
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile
Patientenflyer Grippe oder Coronavirus 6-2-2020

 

Rechtliche Fragen zum Corona-Virus

https://xn--hausrzte-nordrhein-otb.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/03/DHAEV_Coronavirus_Rechtliche_Fragestellungen.pdf


Rundbrief Deutscher Hausärzteverband und DEGAM 

2020_03_17_Rundbrief_Bundesvorsitzender_DEGAM_Ma__rz_2020_final

 


Nationale Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz veröffentlicht

Die neue überarbeitete 3. Auflage der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz ist erschienen.
Mehr zum Thema
NVL Chronische Herzinsuffizienz
Themenseite NVL Chronische Herzinsuffizienz
Flyer: Was ist wichtig? Was ist neu?

Musterwiderspruch gegen den Honorarbescheid für Q1/2019 im Falle von Honorarkürzung aufgrund fehlender Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Von Honorarkürzungen nach §291 Abs. 2b Satz 14 SGB V betroffene Hausärztinnen und Hausärzte können mittels dieser Vorlage
– zunächst fristwahrend – Widerspruch einlegen.

Eine Begründung kann nachgereicht werden, hierfür werden wir in der nahen Zukunft ebenfalls Hilfestellung geben.

Hierbei ist Folgendes zu beachten:
(A.) Gemäß § 291 Abs.2b Satz 14 SGB V sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, die die Prüfung nach § 291 Abs.2 b Satz 3 SGB V ab dem 01.01.2019 nicht durchführen, von einer pauschalen Vergütungskürzung um 1 % betroffen. Nach § 291 Abs.2 b Satz 3 SGB V prüfen die Ärzte (…) bei der erstmaligen Inanspruchnahme ihrer Leistungen durch einen Versicherten im Quartal die Leistungspflicht der Krankenkasse durch Nutzung der Dienste nach § 291 Abs.2 b Satz 1 SGB V. Hiermit ist die Anbindung an die TI-Struktur gemeint. Gemäß § 291 Abs.2 b Satz 15 SGB V kann das BMG die o.g. Frist durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates verlängern (ist bereits erfolgt und sodann mit dem Pflegepersonal – Stärkungsgesetz mit der Frist „01.01.2019“ gesetzlich nachvollzogen worden). Gemäß § 291 Abs.2 b Satz 16 SGB V ist von einem pauschalen Honorarabschlag abzusehen, wenn der Arzt (…) gegenüber der KV nachweist, bereits vor dem 01.04.2019 die Anschaffung der für die Prüfung nach Satz 3 erforderlichen Ausstattung vertraglich vereinbart zu haben. Gegen die Honorarkürzung für Q1/2019 kann der Arzt nach der derzeitigen Rechtslage nur dann erfolgreich vorgehen, wenn er geltend machen kann, die erforderliche Ausstattung bereits bis zum 31.03. bei einem Anbieter verbindlich bestellt zu haben (Vorlage der entsprechenden Vereinbarung).
(B.) Da in einigen Regionen bereits Muster(klage)verfahren gegen die „TI – Anbindungsverpflichtung“ als solche vorbereitet bzw. schon durchgeführt werden, kann der Widerspruch auch damit begründet werden, dass die Regelung in § 291 Abs.2 b Satz 14 SGB V nicht rechtmäßig bzw. nicht verfassungsgemäß ist und damit die auf dieser Regelung beruhenden Honorarkürzung rechtswidrig (sog. inzidente Prüfung). Die Erfolgsaussichten derartiger Begründungen vermag ich allerdings ohne nähere Informationen / Kenntnisse zu den laufenden Muster(klage)verfahren derzeit nicht seriös einzuschätzen. Ich werde hierzu die notwendigen Informationen einholen.
(C.) Ggf. kommt auch (der Deutsche Hausärzteverband, weitere ärztliche Berufsverbände und die KBV hatten sich bereits in den vorausgegangenen Gesetzgebungsverfahren gegen derartige Strafzahlungen ausgesprochen) eine konzertierte Aktion der Berufsverbände und der KBV (KVen) in Betracht. Hierüber sollten wir spätestens in Berlin beraten und beschließen.

2019_09_05_Musterwiderspruch_Honorarkürzung_fehlende_TI-Anbindung