17.03.2020 safety first

Aufgrund der Covid-19 Pandemie sagt der Hausärzteverband Nordrhein e. V. vorsorglich alle Veranstaltungen bis zum 30. Mai 2020 ab.

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Vergütung für Patiententelefonate steigt

Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie Schmerztherapeuten haben ab sofort die Möglichkeit zusätzlich zur telefonischen Beratung der GOP 01435 bis zu sechs mal fünfminütige Telefongespräche abzurechnen, insgesamt also 30 Minuten. Die Abrechnung erfolgt über die GOP 01434. Wie die 01433 kann auch sie mehrmals am Tag berechnet werden. Die neuen Gesprächsleistungen werden auch dann bezahlt, wenn die Versicherten- oder Grundpauschale abgerechnet wird, weil der Patient doch noch in die Praxis kommt. Hintergrund für die Neuregelung ist der steigende Bedarf an Gesprächsleistungen infolge der Corona-Krise.

https://www.kbv.de/html/1150_45429.php

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Corona trifft Praxis und Recht 

www.hausaerzteverband.de/fileadmin/user_upload/News_Dateien/2020/DHAEV_Coronavirus_Rechtliche_Fragestellungen.pdf

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Triagierung in Corana-Zeiten

Nicht nur in Zeiten der aktuellen Pandemie, sondern auch in den normalen Versorgungszeiten wird es immer wichtiger, frühzeitig Patienten der richtigen Versorgungsebene zu zuordnen.

In nachstehendem Link haben wir eine mögliche Triagierung – so wie diese in Praxen bei der aktuellen Pandemie umgesetzt werden kann – eingefügt.

Triagierung; in vielen Praxen läuft das gut aber wie genau war das nochmal bei Frau Meier und Herrn Müller? Und wie ging das da nochmal genau?
Zeitverluste, Unsicherheiten auch durch Informationsflut mit täglich wechselnden Ansagen stören.

Hierzu bietet der HVNO eine Segelanweisung für die MFA´s an.
Hier gilt der Dank an die Kollegen in den Niederlanden, die dies bereits gut umsetzen.

Der beiliegende Dokumentationsbogen von unserem Kollegen Dr. Michael Krieger vereinfacht weiter.

Physische Beurteilung von Corona Patienten

Corona-Vorbereitung Stadium III der Pandemieentwurf Funken Version 0

DGP Handlungsempfehlung Palliative Therapie bei COVID-19

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Möglichkeiten der freiwilligen ärztlichen Hilfe – Ärztekammer Nordrhein

https://www.aekno.de/wissenswertes/coronavirus/moeglichkeiten-der-freiwilligen-aerztlichen-hilfe

 

BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

 

2019-nCoV: DEGAM-Leitfaden – Informationen und Praxishilfen 

https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-054%20SARS-CoV-2%20und%20Covid-19/054-054l_Neues%20CORONA-Virus_200320.pdf

 

DEGAM – Informationen und Praxishilfen für niedergelassene Hausärztinnen und Hausärzte Revision1 6-2-2020

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile

 

Patientenflyer Grippe oder Coronavirus 6-2-2020

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Rechtliche Fragen zum Corona-Virus

https://xn--hausrzte-nordrhein-otb.de/wordpress/wp-content/uploads/2020/03/DHAEV_Coronavirus_Rechtliche_Fragestellungen.pdf

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Rundbrief Deutscher Hausärzteverband und DEGAM 

2020_03_17_Rundbrief_Bundesvorsitzender_DEGAM_Ma__rz_2020_final

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Nationale Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz veröffentlicht

Die neue überarbeitete 3. Auflage der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz ist erschienen.
Mehr zum Thema

NVL Chronische Herzinsuffizienz
Themenseite NVL Chronische Herzinsuffizienz
Flyer: Was ist wichtig? Was ist neu?

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Musterwiderspruch gegen den Honorarbescheid für Q1/2019 im Falle von Honorarkürzung aufgrund fehlender Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Von Honorarkürzungen nach §291 Abs. 2b Satz 14 SGB V betroffene Hausärztinnen und Hausärzte können mittels dieser Vorlage
– zunächst fristwahrend – Widerspruch einlegen.

Eine Begründung kann nachgereicht werden, hierfür werden wir in der nahen Zukunft ebenfalls Hilfestellung geben.

Hierbei ist Folgendes zu beachten:

(A.) Gemäß § 291 Abs.2b Satz 14 SGB V sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, die die Prüfung nach § 291 Abs.2 b Satz 3 SGB V ab dem 01.01.2019 nicht durchführen, von einer pauschalen Vergütungskürzung um 1 % betroffen. Nach § 291 Abs.2 b Satz 3 SGB V prüfen die Ärzte (…) bei der erstmaligen Inanspruchnahme ihrer Leistungen durch einen Versicherten im Quartal die Leistungspflicht der Krankenkasse durch Nutzung der Dienste nach § 291 Abs.2 b Satz 1 SGB V. Hiermit ist die Anbindung an die TI-Struktur gemeint. Gemäß § 291 Abs.2 b Satz 15 SGB V kann das BMG die o.g. Frist durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates verlängern (ist bereits erfolgt und sodann mit dem Pflegepersonal – Stärkungsgesetz mit der Frist „01.01.2019“ gesetzlich nachvollzogen worden). Gemäß § 291 Abs.2 b Satz 16 SGB V ist von einem pauschalen Honorarabschlag abzusehen, wenn der Arzt (…) gegenüber der KV nachweist, bereits vor dem 01.04.2019 die Anschaffung der für die Prüfung nach Satz 3 erforderlichen Ausstattung vertraglich vereinbart zu haben. Gegen die Honorarkürzung für Q1/2019 kann der Arzt nach der derzeitigen Rechtslage nur dann erfolgreich vorgehen, wenn er geltend machen kann, die erforderliche Ausstattung bereits bis zum 31.03. bei einem Anbieter verbindlich bestellt zu haben (Vorlage der entsprechenden Vereinbarung).

(B.) Da in einigen Regionen bereits Muster(klage)verfahren gegen die „TI – Anbindungsverpflichtung“ als solche vorbereitet bzw. schon durchgeführt werden, kann der Widerspruch auch damit begründet werden, dass die Regelung in § 291 Abs.2 b Satz 14 SGB V nicht rechtmäßig bzw. nicht verfassungsgemäß ist und damit die auf dieser Regelung beruhenden Honorarkürzung rechtswidrig (sog. inzidente Prüfung). Die Erfolgsaussichten derartiger Begründungen vermag ich allerdings ohne nähere Informationen / Kenntnisse zu den laufenden Muster(klage)verfahren derzeit nicht seriös einzuschätzen. Ich werde hierzu die notwendigen Informationen einholen.

(C.) Ggf. kommt auch (der Deutsche Hausärzteverband, weitere ärztliche Berufsverbände und die KBV hatten sich bereits in den vorausgegangenen Gesetzgebungsverfahren gegen derartige Strafzahlungen ausgesprochen) eine konzertierte Aktion der Berufsverbände und der KBV (KVen) in Betracht. Hierüber sollten wir spätestens in Berlin beraten und beschließen.